Boewig_Klosterklangfestival

Borders and beyond – ein musikalisch-verbaler Grenzgang

“ Wir haben in unendlich vielen Verträgen den absehbar richtigen Umgang beschrieben und verabredet. Und doch sind Kriege und Konflikte unaufhörlich Teil unserer menschlichen Realität. Güte und Wahrheit sind die ersten furchtbaren Opfer.

Wir haben den Krieg nicht beseitigt, nicht einmal dadurch, dass wir uns seine Schrecken immer wieder vor Augen führen. Mit Wolf Böwig kommt nun ein renommierter Kriegsberichterstatter ins Kloster Loccum und mit Bettina Pahn und Joachim Held zwei international gefeierte Musikvirtuosen und Echopreisträger. Ein Wechselspiel zwischen Wort und Musik als Grenzgang zwischen den Fronten. …“

Klosterklangfestival Loccum

7ter Oktober 2017

18.30Uhr

Kloster Loccum

Stiftskirche

Osttimor_Boewig_Sillem

july 2017

from now on my artwork is represented by

Galerie Peter Sillem

My first exhibition there will be in fall 2018

 

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Moral Iconographies

…in Obhut und Verantwortung von Dr. Benjamin Möckel und weiteren
Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls von Prof. Dr. Habbo Knoch ist im Kontext
des Forschungsprojekts „Moral Iconographies“ gelauncht worden.
Mit dem Blog ist beabsichtigt, aktuelle Bilder oder visuelle Zeichen auf
ihre Bildspuren im Kontext von Moralzusammenhängen zu betrachten
und so zu einer visuellen Archäologie des Moralischen im neunzehnten
und zwanzigsten Jahrhundert beizutragen.

Pedro

Der Torero trägt Stigmata

Pedro Rosa Mendes geht in Osttimor auf Pilgerfahrt

Gewalt, Mord und Ströme von Blut. Pedro Rosa Mendes’ Roman „Die Pilgerfahrt des Enmanuel Jhesus“ beginnt mit einer Schachtel, die einem der Protagonisten am Flughafen überreicht wird: Sie enthält einen abgeschlagenen Kopf, aus dem Maden kriechen. Kurz darauf wird ein treuer Hund zeremoniell erschlagen, werden Stiere in animistischen Blutorgien hingemetzelt, und vor allem die timoresischen Menschen leiden und sterben. Sie werden bombardiert, erschossen, erstochen oder sind auf der Flucht vor Kampfhandlungen so verzweifelt und erschöpft, dass sie ihre Kinder in Erdhöhlen zurücklassen. Die zentrale Figur des Romans, der junge Architekt Alor, wohnt in einer Pension, deren Zimmer nach einzelnen Massakern benannt sind… FAZ 06.07.17

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may-june 2017

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hier wurden 1947 die Details zur Teilung des Indischen Subkontinents vereinbart – Shimla/Indien

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Vertreibungen bei Rangamati – Bangladesh

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Delhi Expressway – Indien

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nach Aufständen in den Chittagong Hilltracts – Bangladesh

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Golden Temple der Sikhs – Amristar/Indien

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Gandhi Memorial – Noakali District/Bangladesh

more soon…

 

 

 

 

 

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Your Story! Geschichten der Flucht und Migration vom 13. Mai bis 5. November 2017

Emden ist für 2017 als eine “Reformationsstadt Europas” ausgezeichnet worden und stellt in einem umfangreichen Programm das aktuelle Thema der Migration in den Mittelpunkt. Die Stadt gehörte im 16. Jahrhundert neben Genf und Wittenberg zu den wichtigsten Stätten der Reformation, da es Tausende von Glaubensflüchtlingen aus den benachbarten Niederlanden während des spanisch-niederländischen Kriegs (1568–1648) aufnahm. Die Ausstellung Your Story! will Raum geben für Darstellungen individueller Geschichten der Flucht und Migration in der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Kunsthalle in Emden

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Bilder von Malick Sidibé …der Afrika-Fotograf.

Spiegel online einestages – 17.1.17

von Thilo Thielke

In den 60ern war Afrika im Aufbruch und voller Hoffnung. Malick Sidibé aus Mali fotografierte die Tanz- und Clubszene, stolze Musiker, Straßenschönheiten. Heute zeigen die besten Museen der Welt seine Bilder.

Er saß im schattigen Innenhof einer dieser staubigen Straßen von Bamako und trug das weiße Gewand, in dem er sich so wohl fühlte. Gegenüber kochte eine seiner vier Frauen, die hier alle friedlich nebeneinander wohnten, Fufu, den beliebten Brei mit Maniok und Kochbananen. Ein paar Hühner gackerten, die tropische Sonne brannte unbarmherzig.

Malick Sidibé hatte für den Gast aus Deutschland eine kleine Trophäensammlung aufgebaut: den Goldenen Löwen, den er 2007 auf der 52. Biennale in Venedig für sein Lebenswerk bekam; den Hasselblad-Fotografiepreis, einen World Press Photo Award. Daneben lehnte sein Gehstock.

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