Der große Kampf der Literatur 1936-1939
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Paris, 8. und 9. Januar 1937
Picasso arbeitet an „Traum und Lüge Francos“
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Vierzehn von achtzehn Vignetten, die auf Goyas Radierzyklus Desastres de la guerra anspielen, stellt Picasso innerhalb von zwei Tagen fertig. Dann hält er inne. Ist Hohn auf den Generalísimo das Einzige, was ihm einfällt? Die Realität des Krieges, das Elend der einfachen Landbevölkerung und die Bombardierung spanischer Städte durch die deutsche und italienische Luftwaffe werden in Traum und Lüge Francos nicht einmal angedeutet: Agitation ohne Herz, vor allem aber ohne schmerzhaften Bezug zur Wirklichkeit. Erst einmal legt Picasso die zwei großen Blätter, auf denen vier Felder weiß geblieben sind, beiseite. Es dauert fünf Monate, bis er sie füllen kann; erst sie erzählen die ganze Geschichte.
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Entscheidung in Spanien